Markt und Mitte | Blog für die Wirtschaft2023-07-24T19:59:22+02:00

NEU: ECONOMICS TO GO

Hier werden komplexe wirtschaftliche und politische Themen auf das Wesentliche herunter gebrochen.

» Neuester Beitrag

2024-05-01T12:39:00+02:00

Glaubwürdige Fiskalregeln schützen vor Schuldenkrisen

30.04.2024 Mit Staatsschulden lassen sich die finanziellen Lasten politischer Entscheidungen in die Zukunft verschieben. Die heutigen Steuerzahler (und Wähler) werden geschont, die künftigen Steuerzahler (die heute zum Teil noch nicht wählen) belastet. Für Politiker ist es deshalb attraktiv, staatliche Ausgaben auch über höhere Schulden zu finanzieren, statt nur mit Steuern. Schuldengrenzen helfen, diesen für Politiker attraktiven Weg zu verbauen. Die deutsche Schuldenbremse und die europäischen Fiskalregeln sind solche Instrumente, mit denen Nachhaltigkeit bei den Staatsfinanzen erreicht und Schuldenkrisen abgewendet werden können. Trotzdem stehen beide unter Druck. Statt die Schuldenbremse und die europäischen Fiskalregeln zu verwässern, sollten sie gestärkt werden. Lesen [...]

» Letzte Beiträge

MARKT UND MITTE | Forum für Wirtschaft und Gesellschaft

Das Forum Markt & Mitte setzt sich für eine dynamische und soziale Marktwirtschaft ein, die Wohlstand, Freiheit und gesellschaftliche Stabilität bringt. Sie finden hier Beiträge zu aktuellen Themen aus Politik und Wirtschaft sowie Informationen über die Grundlagen unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.

Designed by Freepik

THEMEN & ARGUMENTE

» Wirtschaftssystem

Im Schlaraffenland fließen Milch und Honig. Ein Leben in Saus und Braus ist möglich – ganz ohne Arbeit und Anstrengung. Wer sich von solchen märchenhaften Beschreibungen leiten lässt, landet schnell bei sozialpolitischen Utopien wie dem Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens. Doch trotz allen erreichten Wohlstands: Die Menschheit lebt nicht im Schlaraffenland …

Zum Artikel

» Wirtschaftssystem

Das Wort Wettbewerb lässt die Herzen der Ökonomen höher schlagen. Eine offene Wettbewerbsgesellschaft ermöglicht den beruflichen und sozialen Aufstieg. Wird der Wettbewerb ausgeschaltet, würden die Etablierten unangemessen geschützt.  Wettbewerb geht aber weit über das Wirtschaftliche hinaus, er bestimmt weite Teile des Lebens …

Zum Artikel

kentoh @istockphoto

kentoh @istockphoto

» Wirtschaftssystem

Vertrauen ist einer der am stärksten vernachlässigten Wirtschaftsfaktoren. Ohne Vertrauen würde kein effizientes Wirtschaftssystem funktionieren. Die Eigenschaften und Tugenden des „Ehrbaren Kaufmanns“ sind gefragt: Geschäfte per Handschlag, Verlässlichkeit, verantwortungsvolles Handeln in Bezug auf sein Unternehmen und die Gesellschaft …

Zum Artikel

» Wirtschaftssystem

Der sogenannte Kobra-Effekt zeigt, dass die gute Absicht einer (wirtschafts-) politischen Maßnahme nicht automatisch zu einem guten Ergebnis führt. Vielmehr können unerwünschte Nebeneffekte auftreten, die im Extremfall sogar das Gegenteil des eigentlich angestrebten Ziels bewirken …

Zum Artikel

» Wirtschaftssystem

Die Corona-Pandemie hat mit voller Wucht die Diskussion über alte Fragen zurückgebracht: Wie steht es um die Freiheit des Einzelnen? Wo muss die individuelle Freiheit hinter die Interessen der Gemeinschaft zurücktreten? Die Pandemie hat der Diskussion einige bemerkenswerte, neue Facetten hinzugefügt …

Zum Artikel

» Wirtschaft & Politik

Mit dem Begriff Nachhaltigkeit werden typischerweise ökologische Themen assoziiert. Eine unregulierte Marktwirtschaft wird dem Gedanken der ökologischen Nachhaltigkeit nicht gerecht, weil für Umweltgüter ohne staatliche Eingriffe keine Preise existieren. Auch ökonomisch spielt sie eine wichtige, aber weitgehend unbeachtete Rolle …

Zum Artikel

robertsrob @istockphoto

FotoK0T @istockphoto

» Wirtschaft & Politik

Immer wieder wird kontrovers darüber diskutiert, wie sich der Wohlstand eines Landes richtig messen lässt. Dabei gerät regelmäßig die wichtigste volkswirtschaftliche Kennzahl in die Kritik: das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Doch ist das BIP wirklich so ungeeignet oder irreführend, wie es zuweilen dargestellt wird? …

Zum Artikel

» Wirtschaft & Politik

Ein Wirtschaftssystem ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Markt und Staat. Der Staat setzt die Spielregeln (den Ordnungsrahmen), er sichert die Eigentumsrechte. von Bürgern und Unternehmen und er sorgt für einen gewissen sozialen Ausgleich. Der Markt ist für die effiziente Nutzung knapper Ressourcen zuständig und damit auch für die bestmögliche Versorgung der Verbraucher mit Waren und Dienstleistungen. …

Zum Artikel

» Wirtschaft & Politik

Die Marktwirtschaft ist praktisch unschlagbar auf dem Gebiet der Effizienz. Sie hat aber Defizite im Bereich Gerechtigkeit und Ungleichheit. Gerechtigkeitsdefizite sorgen immer wieder für politische Auseinandersetzungen. …

Zum Artikel

» Wirtschaft & Politik

Die Marktwirtschaft gerät manchmal ins Zwielicht, weil die Gewinnerzielungsabsicht zuweilen ausartet. Oft sorgen Extrembeispiele für Aufregung. Der solide und bodenständige Teil der Wirtschaft wird dabei sehr oft übersehen. …

Zum Artikel

Auris @istockphoto

MicroStockHub @istockphoto

» Gesellschaft

Das Funktionieren einer Gesellschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Doch was hält Gesellschaften zusammen? Diese Frage bereitet der Politik seit einigen Jahren Kopfzerbrechen. Tatsächlich ist der soziale und gesellschaftliche Kitt porös geworden …

Zum Artikel

» Gesellschaft

Der Hinweis darauf, etwas Gutes oder Sinnstiftendes tun zu wollen, hat seit einiger Zeit Hochkonjunktur. So häufen sich Berichte darüber, dass – insbesondere jüngere – Arbeitnehmer nicht einfach nur arbeiten und Geld verdienen wollen …

Zum Artikel

» Gesellschaft

Gleichberechtigung und Gleichstellung gehören zu den Top-Themen unserer Zeit. Die Diskussionen darüber verlaufen kontrovers und zuweilen polarisiert. Das mag auch daran liegen, dass zwischen beiden Begriffen nur unzureichend differenziert wird – obwohl es zwischen den Konzepten von Gleichberechtigung und Gleichstellung himmelweite Unterschiede gibt. …

Zum Artikel

» Gesellschaft

Politische Entscheidungen werden bekanntlich nicht nur auf Basis von Sachargumenten getroffen. Um (wieder) gewählt zu werden, orientieren sich Politiker auch an gesellschaftlichen Stimmungen.  Interessengruppen können durch geschicktes Vorgehen die Politik in ihrem Sinne beeinflussen. …

Zum Artikel

Eoneren @istockphoto

MEDIATHEK

Podcast „Servant Politics“

Mit Claudia Lutschewitz und Dr. Jörn Quitzau 

Was ist die Aufgabe von Politik? Was könnte die Politik besser machen?

Podcast „Wirtschaftliche Freiheit“: Übergewinnsteuer – Das falsche Instrument

Mit Prof. Dr. Marcel Thum und Dr. Jörn Quitzau 

76 % der Deutschen halten die sogenannte Übergewinnsteuer, mit der die Krisengewinner zusätzlich zur Kasse gebeten werden sollen, für eine gute Idee (Infratest dimap-Umfrage für den ARD Deutschlandtrend). Ökonomen sehen das mehrheitlich anders – so auch der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesfinanzministerium. Was sind die Gründe, die gegen eine Übergewinnsteuer sprechen?

Podcast „BERGOS NOW“: Die wirtschaftlichen Kosten von Putins brutalem Krieg

Mit Till Christian Budelmann

Was bedeutet der Russland-Ukraine-Krieg für die Wirtschaft und die Finanzmärkte? Eine Einschätzung von Till Christian Budelmann, CIO der Schweizer Privatbank Bergos.

Podcast „Wirtschaftliche Freiheit“: Schuldenbremse – Solide Finanzpolitik braucht glaubwürdige Regeln

Mit Prof. Dr. Friedrich Heinemann und Dr. Jörn Quitzau 

Die deutsche Finanzpolitik ist in den Schlagzeilen, weil die mögliche neue Regierungskoalition Pläne hat, die viel Geld Kosten. Gleichzeitig gibt es die Diskussion – selbst unter Ökonomen – wie man die Schuldenbremse möglichst elegant umgehen kann. Auf europäischer Ebene soll der Stabilitäts- und Wachstumspakt einmal mehr reformiert werden. Dabei verschwimmen die Trennlinien von Geld- und Finanzpolitik zusehends, denn die Zentralbanken bleiben trotz inzwischen hoher Inflationsraten sehr expansiv.

Podcast Zeitenwende: Geldpolitik – Wie gefährlich ist der Kurs der EZB?

Von Benedikt Herles; mit Michael Heise und Holger Schmieding

„Whatever it takes“, sagte der ehemalige EZB-Präsident Mario Draghi auf dem Höhepunkt der Eurokrise – die Europäische Zentralbank werde alles tun um die Gemeinschaftswährung zu retten. Und sie machte ernst: Seit Jahren werden die Märkte mit Liquidität geflutet. Null- oder sogar Negativzinsen belasten Sparvermögen und Altersvorsorgen. Gleichzeitig steigen Aktienkurse und Immobilienpreise unaufhörlich, die Sorge vor Inflation wächst. Zwei führende Ökonomen bewerten den Zentralbank-Kurs unterschiedlich: Holger Schmieding von der Berenberg Bank verteidigt die Entscheidungen der Währungshüter. Michael Heise, früherer Chefvolkswirt der Allianz, warnt hingegen vor den Gefahren einer zu expansiven Geldpolitik. Er fordert: Die EZB muss jetzt einer Blasenbildung auf den Finanzmärkten entgegenwirken.

Podcast Zeitenwende: Journalismus – Wie viel Haltung darf sein?

Von Benedikt Herles; mit Gabor Steingart

Der Journalismus erlebt eine Zeitenwende. Print-Redaktionen kämpfen mit fallenden Auflagen und Erlösen. ARD und ZDF erreichen mit ihren Hauptprogrammen nur noch schwer jüngere Zielgruppen. Gleichzeitig wird immer häufiger die Frage nach der Unabhängigkeit der Medienschaffenden gestellt. Haltungsjournalismus ist en vogue, die neutrale Berichterstattung muss nicht selten der Meinung weichen. Doch dürfen sich Journalisten auf eine Seite schlagen, selbst wenn es die moralisch Überlegene ist? Wie steht es um die wirtschaftliche und weltanschauliche Zukunft des Journalismus? Gabor Steingart, einer der führenden Journalisten und Medienunternehmer dieser Republik, analysiert die Zukunft seiner Zunft und kritisiert den ethischen Ansatz vieler Kollegen.

Video: Was ist gute Klimapolitik?

Von Prof. Dr. Joachim Weimann

Vorschläge, wie dem Klimawandel beizukommen ist, gibt es viele. Aber wie beurteilen wir, was sie taugen? Was macht gute Klimapolitik eigentlich aus? Kann man dazu etwas sagen? Man kann! Mehr Infos auf der Website von Prof. Dr. Joachim Weimann: https://nurmalkurz.org/

Video: Ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vernünftig?

Von Prof. Dr. Joachim Weimann

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hat große Wellen geschlagen. Die einen feiern es als großen Wurf für die Freiheit zukünftiger Generationen. Prof. Dr. Joachim Weimann sieht das anders. Warum das Urteil zu einer Benachteiligung aller in Zukunft führt, erklärt er in seinem Video. Für das Bundesverfassungsgericht gibt es keine Kosten beim Klimaschutz, das ist aus ökonomischer Sicht ein Desaster. Warum es nicht sinnvoll ist, in allen Sektoren CO2 einsparen zu müssen, erklärt er in diesem Video. Mehr Infos auf der Website von Prof. Dr. Joachim Weimann: https://nurmalkurz.org/

AKTUELLE BEITRÄGE

3103, 2022

Energiekrise: Deutsche Energieversorgung an historischem Wendepunkt

31. März 2022|Categories: Klimapolitik, Wirtschaftspolitik|Tags: , |0 Comments

Der russische Angriff auf die Ukraine stellt die deutsche Energieversorgung radikal auf den Prüfstand. Angesichts eines möglichen Energie-Embargos oder eines Lieferstopps von russischer Seite sind Fakten zur deutschen Energieversorgung unerlässlich. Eric Heymann beleuchtet in diesem Beitrag und in der unten verlinkten Studie die wichtigsten Zahlen und Zusammenhänge. Eric Heymann ist Senior-Economist bei Deutsche Bank Research. Seine Themenschwerpunkte sind Verkehr, Energie und die Klimapolitik. Trotz des langjährigen Ausbaus der erneuerbaren Energien ist Deutschland – wie die meisten anderen Industrieländer der Welt – immer noch auf fossile Energieträger angewiesen. Deutschland importiert fast 70% seiner Energieressourcen, wobei Russland derzeit der größte Lieferant [...]

2003, 2022

Höhere Verteidigungsausgaben – Rückbesinnung auf eine Kernaufgabe des Staates

20. März 2022|Categories: Allgemein, Wirtschaftspolitik|Tags: , , |0 Comments

Der russische Angriffskrieg hat Öffentlichkeit und Politik aufgerüttelt. Deutschland erhöht die Verteidigungsausgaben. Künftig soll der Verteidigungsetat auf gut 2 % des BIP steigen und mit einem 100 Mrd. Euro schweren Sondervermögen soll die Bundeswehr wieder einsatzfähig gemacht werden. Gleich zu Beginn der russischen Invasion in die Ukraine hatte sich der Heeres-Inspekteur, Generalleutnant Alfons Mais, mit der bemerkenswerten Äußerung, das Heer stehe „mehr oder minder blank da“, zu Wort gemeldet. Jahrelang hatte es Streit um die Höhe der deutschen Verteidigungsausgaben gegeben. Insbesondere die USA hatten in den vergangenen Jahren immer wieder gefordert, Deutschland solle seinen Verteidigungsetat auf 2 % der jährlichen Wirtschaftsleistung (BIP) [...]

102, 2022

Die „Modern Monetary Theory“ wird nicht zum neuen Dogma der Wirtschaftspolitik

1. Februar 2022|Categories: Wirtschaftspolitik|Tags: , , , |0 Comments

Die Regierungen konnten sich in den vergangenen Jahren einige zusätzliche Ausgabenprogramme leisten – dank kräftiger Unterstützung der Notenbanken und niedriger Zinsen. Da die expansive Geld- und Finanzpolitik nicht zu höherer Inflation führte, machte sich in manchen politischen Kreisen – teilweise aber auch am Finanzmarkt – die Hoffnung breit, die Ideen der sogenannten „Modern Monetary Theory“ könnten sich bewahrheiten. Doch dann kam im vergangenen Jahr die Inflation überraschend kräftig zurück. Lesen Sie dazu ein Interview mit Prof. Dr. Michael Heise, Chefökonom bei HQ Trust. Zuvor war er Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Chef-Volkswirt bei der DG Bank, DZ [...]

2501, 2022

Wirtschaftswachstum trotz Corona-Einschränkungen: Wie passt das zusammen?

25. Januar 2022|Categories: Allgemein, Wirtschaftspolitik|Tags: , , |0 Comments

Laut Statistischem Bundesamt ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2021 um 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Das gerade angelaufene Jahr 2022 soll noch besser werden: Die meisten Prognostiker erwarten einen kräftigen Wachstumsschub von rund 4 %. Doch wie passen diese beeindruckenden Wachstumszahlen zu den teilweise erheblichen Einschränkungen, unter denen Teile der Wirtschaft immer noch leiden? Wie verkraftet die Wirtschaft die immer neuen Rückschläge?   BIP-Veränderung (preisbereinigt). 2015 = 100. Quelle: Destatis. Ein echter wirtschaftlicher Schock waren nur die erste Corona-Welle und die erste Lockdown-Phase: Im zweiten Quartal 2020, also während des ersten Lockdowns, brach die Wirtschaftsleistung historisch stark um gut [...]

2711, 2021

Universitäten sollten Orte des freien Diskurses sein

27. November 2021|Categories: Allgemein|Tags: , |0 Comments

Um die Debattenkultur ist es aktuell nicht gut bestellt. Diskussionen werden immer öfter emotional oder gar feindselig geführt. "Safe Spaces" sind keine Lösung, sondern die Rückkehr zu Verantwortung, Form und Stil. Lesen Sie dazu ein Interview mit Ass.-Prof. Dr. Florian Follert, Assistant Professor für Unternehmensrechnung und Sportökonomik an der Privatuniversität Schloss Seeburg. Markt und Mitte: Um die Debattenkultur ist es aktuell nicht gut bestellt. Insbesondere gesellschaftspolitische Diskussionen verlaufen oft aufgeregt, manches Mal sogar aggressiv. Gelassenheit, Abgewogenheit und Kritikfähigkeit scheinen abhanden zu kommen. Wo sehen Sie den Ursprung für dieses Reizklima? Florian Follert: In der Tat ist eine zunehmende Spannung in [...]

Nach oben